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Beitragsbild der Geschichte "Der beste Freundschaftsbeweis der Welt", SoulStory Schreibwettbewerb von dem Soulbuddies e.V.

Der beste Freundschaftsbeweis der Welt

eine Geschichte aus dem SoulStory Schreibwettbewerb, geschrieben von Charlotte Anna Neugebauer (8 Jahre)

An einem warmen Sommertag sang der Berg sein Lieblingslied. In dem Lied ging es um Gefühle. Gefühle sind sehr wichtig, denn manchmal bringen sie Kinder, Erwachsene, Jugendliche & Tiere zu neuen fabelhaften Ideen. 

Und auch Aufregung ist ein Gefühl, denn gerade hatte der Berg auch Aufregung. Denn der Berg hatte heute Geburtstag. Ihr wollt nicht wissen, wie alt er geworden ist. Eintausendeinhundertdreißig ist er geworden! Diese Anzahl von Zahlen ist schon sehr hoch. Aber es gibt noch andere mit zehn Nullen oder mehr!

Der Berg hatte alle seine Freunde eingeladen. Er war nicht nur aufgeregt, sondern auch sehr fröhlich, denn er wusste, dass jemand zu der Feier kommen würde. Für die Geburtstagsfeier hatte er sich dieses Jahr etwas sehr Besonderes ausgedacht. Es ging um etwas Spannendes, das jeder hat. Es ging um das Thema: GEFÜHLE. Der Berg fand dieses Thema ziemlich spannend. 

Für wen er als erstes eine Einladungskarte geschrieben hatte, das verrate ich jetzt schon. Dem Gefühlswürfel John. Der Gefühlswürfel kann auch Gefühle lesen. Als Geschenk bringt er ihm einen Soulbuddy mit. Der Soulbuddy ist aber unsichtbar. Auch die lila Giraffe Mia war eingeladen. Nun machten sich Mia und John auf den Weg zum Berg. 

Der Berg freute sich sehr, dass sie endlich da waren. Als erstes begrüßten sie ihn und gaben ihm die Geschenke. Mia, die Giraffe hatte Glitzerstaub mitgebracht. Sie sagte immer, der Glitzerstaub bringe Glück. John erklärte es daher nur kurz. “lch habe dir einen Soulbuddy mitgebracht.”

„Huch, was ist das denn?“ , fragte sich der Berg. 

„Hier bitte schön“, sagte John und gab ihm Luft in die Hand. 

„Bist du verrückt geworden!“, lachte der Berg fröhlich. 

„Nein“, sagte der Gefühlswürfel ruhig. „Es ist so, dass das hier der Soulbuddy ist. Dein, Soulbuddy! Das bedeutet, dass du ihn dir selber vorstellen musst. Es ist sozusagen dein Freund.“ 

„Was macht er?“, fragte der Berg verständnislos. 

„Er begleitet dich auf Schritt und Tritt und hält seine Hand über dir. 

“Jetzt habe ich es verstanden!“ Und Mia guckte sprachlos. 

„Toll, dass du es verstanden hast“, sagte John. 

Und jetzt feierten sie bis in die Nacht hinein. Und dann gingen sie schlafen. 

Am Morgen weckte Mia das Krabbeln von dem kleinen Mini-Menschen, der schon wieder auf ihrem Rücken Quatsch machte. Mia war traurig, der Mini-Mensch ärgerte sie schon wieder. Der Berg drehte sich um und sah, dass der Mini-Mensch Mia ärgerte. 

„Hör, auf!“, rief der Berg laut. Der Mini-Mensch erschreckte sich und sprang vom Rücken der Giraffe. „Danke“, sagte Mia. „Also, dass du mich beschützt hast“, sagte Mia. „

Ich habe dich nicht nur beschützt, sondern ich habe auch noch ein Geschenk für dich! Einen…Soulbuddy! Ich brauche ihn sowieso nicht.“ 

„DANKE BERG! Nun bin ich für immer glücklich!“ 

Nun ging die Geschichte zu Ende und Mia hatte einen Soulbuddy.

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