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FAQ – Kindergeschichten bei Zwergenstark

Warum ist Vorlesen f√ľr Kinder wichtig? | 7 Vorteile

7 Vorteile & Gr√ľnde f√ľr das Vorlesen von Kindergeschichten

Aktuelle Studien wie der Vorlesemonitor 2023 von der Stiftung Lesen oder die IGLU-Studie haben herausgestellt, dass immer weniger Kinder richtig lesen k√∂nnen und Schwierigkeiten beim Textverst√§ndnis haben. Das Vorlesen von Kindergeschichten bietet ein wichtiges Fundament, um eine Lesemotivation bei Kindern zu ebnen und die Lesekompetenz nachhaltig zu st√§rken. Die Vorteile von Kindergeschichten sind wissenchaftlich gut belegt und Studien zeigen, wie wichtig das Vorlesen bereits im jungen Alter f√ľr die Entwicklung von Kindern ist. Im Folgenden werden 7 Vorteile aufgef√ľhrt, welche begr√ľnden, weshalb Kindergeschichten so wichtig sind, sowohl im Alltag mit der Familie als auch im Kindergarten und in der Schule:

1. Vorlesen stärkt die Fantasie und Vorstellungskraft

Geschichten kann man sich wie Schl√ľssel in neue Welten vorstellen, in denen alles m√∂glich ist. Sie regen die Vorstellungskraft an, indem lebhafte Bilder und Szenarien im Kopf entstehen. Beim Vorlesen k√∂nnen Kinder ganz entspannt in diese Welten eintauchen. Der Fantasie sind in diesen Erz√§hlungen keine Grenzen gesetzt. Ob fliegende Superhelden, Aliens im Weltall, sprechende Tiere, oder Zeitreisen – alles ist m√∂glich. Kinder k√∂nnen sich durch Geschichten inspirieren lassen und Tr√§ume, Ideen und W√ľnsche formulieren. Au√üerdem lernen sie, dass sie ihrer Kreativit√§t freien Lauf lassen k√∂nnen und entwickeln damit eine wichtige F√§higkeit f√ľr das sp√§tere Leben.

2. Vorlesen erweitert den Wortschatz & das Sprachvermögen

A. Neue W√∂rter und Begriffe: Jede Geschichte enth√§lt W√∂rter, die m√∂glicherweise neu f√ľr Kinder sind. Durch das regelm√§√üige Vorlesen werden Kinder mit einem breiten Spektrum von Vokabular vertraut gemacht, von allt√§glichen Worten bis hin zu spezialisierten Begriffen.

B. Kontextuelles Verständnis: Durch das Vorlesen in verschiedenen Genres und Themenbereichen werden Wörter in unterschiedlichen Zusammenhängen präsentiert. Das ermöglicht es den Kindern, nicht nur die Bedeutung der Wörter zu verstehen, sondern auch ihre Verwendung in verschiedenen Kontexten.

C. Wiederholung und Vertiefung: Das Wiederholen von Geschichten ermöglicht es den Kindern, sich mit den Wörtern vertrauter zu machen und ihre Bedeutung zu vertiefen. Dies trägt dazu bei, dass neue Wörter langfristig im Gedächtnis bleiben und aktiv in den eigenen Wortschatz integriert werden.

D. Aussprache und Artikulation: Durch das regelmäßige Hören von Wörtern und der Betonung beim Vorlesen verbessern Kinder ihre eigenen Fähigkeiten zur Artikulation. Sie lernen, wie Wörter korrekt, deutlich und verständlich ausgesprochen werden.

E. Stimmen und Tonlagen: Das Vorlesen von Geschichten mit verschiedenen Charakteren, Dialogen und Emotionen hilft Kindern, ihre Ausdrucksfähigkeit zu erweitern. Sie lernen, wie man verschiedene Stimmen und Tonlagen verwendet, um Emotionen und Stimmungen zu vermitteln.

3. Vorlesen sorgt f√ľr gemeinsame Zeit und st√§rkt die Bindung und f√∂rdert die Eltern-Kind-Beziehung

A. Gemeinsame Zeit ohne Ablenkung: Das Vorlesen bietet Eltern die M√∂glichkeit, sich bewusst Zeit f√ľr ihre Kinder zu nehmen und sich voll und ganz auf sie zu konzentrieren. Es schafft eine Atmosph√§re der N√§he und des Vertrauens, die f√ľr eine starke Bindung unerl√§sslich ist.

B. Gemeinsame Interessen: Das Finden gemeinsamer Interessen und Aktivit√§ten st√§rkt die Beziehung zwischen Eltern und Kindern. Das Vorlesen erm√∂glicht es Eltern, die Interessen ihrer Kinder zu erkunden und gemeinsam neue B√ľcher zu entdecken, die ihre Fantasie anregen und ihre Bindung vertiefen.

C. Kommunikation und Vertrauen: Das gemeinsame Lesen f√∂rdert die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern. W√§hrend sie √ľber die Handlung diskutieren, Charaktere analysieren oder Gef√ľhle ausdr√ľcken, entsteht ein offener Austausch, der das Vertrauen st√§rkt und die Beziehung festigt.

Emotionale Verbundenheit: Das Erleben von Geschichten zusammen schafft eine emotionale Verbundenheit zwischen Eltern und Kindern. Die gemeinsamen Erfahrungen, die sie teilen – sei es das Lachen √ľber lustige Momente oder das Mitf√ľhlen mit den Charakteren in schwierigen Situationen – schaffen eine tiefe Bindung, die √ľber die Geschichten hinausreicht.

4. Vorlesen vermittelt Wissen, Werte und Botschaften

A. Bildung und Wissenserwerb: Kindergeschichten sind eine Quelle f√ľr Wissen und Informationen √ľber die Welt um uns herum. Durch das Vorlesen werden Kinder mit verschiedenen Themen und Konzepten vertraut gemacht, sei es Geschichte, Wissenschaft, Kunst oder Kultur. Sie lernen √ľber ferne L√§nder, historische Ereignisse, naturwissenschaftliche Ph√§nomene und vieles mehr.

B. Werte und Ethik: Kindergeschichten sind nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine M√∂glichkeit, wichtige Werte und moralische Lektionen zu vermitteln. Durch das Erleben von Charakteren, die mit moralischen Dilemmas konfrontiert sind, lernen Kinder, √ľber ih eigenes Verhalten nachzudenken und wichtige Werte wie Mitgef√ľhl, Ehrlichkeit, Respekt und Mut zu sch√§tzen. Botschaften k√∂nnen durch Geschichten auf metaphorische Weise spielerisch vermittelt werden und dienen Kindern als Orientierungshilfe.

C. Kritisches Denken: Geschichten regen zum Nachdenken an. Durch das Vorlesen werden Kinder dazu ermutigt, kritisch zu denken, Fragen zu stellen und verschiedene Standpunkte zu betrachten, was ihnen hilft, ihre intellektuelle Neugier zu wecken und ihre analytischen Fähigkeiten zu entwickeln.

5. Vorlesen fördert Empathie und den Gerechtigkeitssinn

A. Einf√ľhlungsverm√∂gen & Verst√§ndnis: Geschichten erm√∂glichen es Kindern, sich in die Perspektiven anderer einzuf√ľhlen und ihre Gef√ľhle und Erfahrungen zu verstehen. Durch das Vorlesen lernen Kinder, Empathie zu entwickeln und sich mit den Charakteren zu identifizieren, was entscheidend ist f√ľr die F√∂rderung von Mitgef√ľhl und Verst√§ndnis f√ľr die Gef√ľhle anderer. Unabh√§ngig davon, ob Geschichten real oder fiktiv sind, werden die gleichen Hirnareale aktiviert und somit k√∂nnen Geschichten wie eine Simulation des echten Lebens verstanden werden.

B. Bewusstsein f√ľr Ungerechtigkeit: Geschichten k√∂nnen auch soziale Ungerechtigkeiten und Diskriminierung thematisieren, sei es aufgrund von Geschlecht, Religion oder sozialer Klasse. Durch das Vorlesen werden Kinder f√ľr diese Themen sensibilisiert und angeregt, √ľber Gerechtigkeit und Fairness nachzudenken und sich f√ľr die Rechte und W√ľrde aller Menschen und Tiere einzusetzen.

C. Handlungsm√∂glichkeiten: Geschichten zeigen nicht nur Probleme auf, sondern auch m√∂gliche L√∂sungen und Handlungsm√∂glichkeiten. Durch das Vorlesen werden Kinder dazu ermutigt, sich f√ľr das Wohl anderer einzusetzen und aktiv dazu beizutragen, eine gerechtere und mitf√ľhlendere Welt zu schaffen.

6. Vorlesen fördert die Konzentration

A. Fokussierte Aufmerksamkeit: Das Vorlesen erfordert eine fokussierte Aufmerksamkeit von Kindern, um der Handlung zu folgen und die Details der Geschichte zu erfassen. Indem sie sich auf das Vorlesen konzentrieren, lernen Kinder, ihre Gedanken zu zentrieren und sich auf eine einzelne Aufgabe zu konzentrieren, was entscheidend ist f√ľr ihre schulischen Leistungen und ihr Lernverhalten.

B. Verbesserung des Hörverständnisses: Das Zuhören von Geschichten erfordert ein hohes Maß an Hörverständnis, um den Inhalt der Geschichte zu verstehen und die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Ereignissen und Charakteren herzustellen. Durch das regelmäßige Vorlesen werden Kinder dazu angehalten, aktiv zuzuhören, Details zu erfassen und komplexe Handlungsstränge zu verfolgen, was ihr Hörverständnis und ihre sprachlichen Fähigkeiten verbessert.

C. Entwicklung von Geduld und Ausdauer: Das Vorlesen erfordert Geduld und Ausdauer, sowohl von den Vorlesenden als auch von den Zuh√∂rern. Indem Kinder lernen, sich √ľber einen l√§ngeren Zeitraum auf eine Geschichte zu konzentrieren und bis zum Ende durchzuhalten, entwickeln sie wichtige Eigenschaften wie Geduld, Ausdauer und Durchhalteverm√∂gen, die ihnen auch in anderen Lebensbereichen von Nutzen sind.

7. Vorlesen stärkt die Lesemotivation

A. Positive Assoziationen mit dem Lesen: Das gemeinsame Lesen von Geschichten in einer liebevollen Atmosphäre schafft positive Assoziationen mit dem Lesen. Kinder verbinden das Vorlesen mit Spaß, Nähe und Geborgenheit, was dazu beiträgt, dass sie Lesen als etwas Angenehmes und Wertvolles empfinden.

B. Vorbildwirkung: Eltern und P√§dagogInnen, die regelm√§√üig vorlesen und selbst Freude am Lesen zeigen, fungieren als Vorbilder f√ľr ihre Kinder. Indem Kinder sehen, wie wichtig und unterhaltsam Lesen f√ľr ihre Eltern oder Betreuer ist, werden sie dazu ermutigt, selbst zu lesen und eine positive Einstellung zum Lesen zu entwickeln.

C. Interaktives Vorlesen: Interaktives Vorlesen, bei dem Kinder aktiv am Vorleseprozess beteiligt sind und zum Beispiel Fragen stellen oder √ľber die Handlung diskutieren, f√∂rdert die Lesemotivation, indem es das Lesen zu einem interaktiven und unterhaltsamen Erlebnis macht. Kinder f√ľhlen sich als aktive Teilnehmer am Vorleseprozess und werden dazu ermutigt, sich mit den Geschichten zu identifizieren und sie zu genie√üen.

Von welchen Themen handeln die Kindergeschichten?

Die Kindergeschichten bei Zwergenstark beinhalten ganz unterschiedliche Themen. Es wird darauf geachtet, dass eine kindgerechte Sprache genutzt wird, die an das Alter der Kinder angepasst ist. Außerdem werden lehrreiche Botschaften auf spielerische Weise beigebracht, sodass die Kinder von Klein auf wichtige Werte lernen und Wissen vermittelt bekommen.

In der Geschichtenwelt gibt es Tiergeschichten √ľber H√ľhner, Schweine, Schmetterlinge, Enten, Quallen, L√∂wen und viele weitere Tiere. Au√üerdem gibt es Abenteuergeschichten √ľber Ritter, Prinzessinen, Drachen, Aliens, Kommissare, Piraten und mehr.

Auch Mutmachgeschichten und Geschichten √ľber Gef√ľhle spielen eine wichtige Rolle. Die Geschichten beinhalten zum Beispiel Emotionen wie √Ąrger, Freude und Gl√ľck.

Au√üerdem geht es in den Kindergeschichten bei Zwergenstark oft um die Natur. Sei es bei Fr√ľhlingsgeschichten √ľber das Erwachen der Blumen, B√§ume und V√∂gel, bei Ostergeschichten √ľber die Hasen, bei Herbstgeschichten √ľber Eichh√∂rnchen und die bunten Bl√§tter oder bei Weihnachtsgeschichten √ľber den Winter, den Schnee und den Weihnachtsmann.

Rundum gibt es zu nahezu jedem Thema eine passende Geschichte zum Vorlesen, Anh√∂ren und Einschlafen. Wenn du Anregungen f√ľr weitere Themen und Ideen hast, kannst du uns gerne kontaktieren.

Ab welchem Alter Kindergeschichten vorlesen?

Das Vorlesen von Kindergeschichten kann bereits ab einem sehr jungen Alter beginnen, sogar schon ab der Geburt. Auch wenn Neugeborene die Worte noch nicht verstehen, profitieren sie von den Klängen und Rhythmen der Sprache sowie von der engen Bindung, die durch das Vorlesen entsteht.

Im ersten Lebensjahr k√∂nnen sich Babys an die regelm√§√üige Vorlesezeit als beruhigendes und vertrautes Ritual gew√∂hnen. In diesem Alter eignen sich vor allem kurze Pappbilderb√ľcher mit einfachen Bildern und kaum Text.¬†

In den darauf folgenden Jahren k√∂nnen Kinder schrittweise an komplexere Handlungen herangef√ľhrt werden und die Geschichten k√∂nnen l√§nger werden. Die Kinder nehmen mit der Zeit aktiv am Vorleseprozess teil, stellen Fragen und wiederholen erste W√∂rter. Viele Kindergeschichten bei Zwergenstark eignen sich f√ľr Kinder ab 3, 4 und 5 Jahren.¬†

Mit der Zeit entwickeln Kinder eine gr√∂√üere Aufmerksamkeitsspanne und ein tieferes Verst√§ndnis f√ľr Geschichten. Sie k√∂nnen l√§ngere Geschichten mit komplexeren Handlungen und mehr Text verarbeiten und beginnen, Buchstaben, W√∂rter und S√§tze zu erkennen. Auch Geschichten f√ľr Kinder ab 6, 7 und 8 Jahren finden ihren Platz bei Zwergenstark.

Grunds√§tzlich gibt es kein festgelegtes Mindestalter, um mit dem Vorlesen zu beginnen. Es ist nie zu fr√ľh, um mit dem Vorlesen zu starten, und es ist nie zu sp√§t, um damit anzufangen. Das Wichtigste ist, dass das Vorlesen eine positive Erfahrung f√ľr Kinder ist und dass sie Freude am Lesen und an Geschichten entwickeln.

Was macht eine gute Kindergeschichte aus?

Eine gute Kindergeschichte zeichnet sich durch mehrere wichtige Merkmale aus, die dazu beitragen, das Interesse und die Begeisterung der jungen LeserInnen zu wecken und ihr Leseerlebnis zu bereichern. Im Folgenden werden 6 Schl√ľsselfaktoren beleuchtet, die eine gute Kindergeschichte ausmachen:

1. Strukturierte Handlung

Eine gute Kindergeschichte sollte einer strukturierten Handlung folgen, welche die Aufmerksamkeit der Kinder von Anfang bis Ende aufrechterh√§lt. Eine klare und gut durchdachte Handlung bietet einen roten Faden, der sie durch die Geschichte f√ľhrt. Abenteurliche Kindergeschichten sollten einen Spannungsbogen aufweisen, w√§hrend Gute-Nacht-Geschichten eine ruhige und entspannende Atmosph√§re ohne lange Handlungsstr√§nge schaffen sollten.

2. Lebendige Charaktere

Charaktere, mit denen sich Kinder identifizieren k√∂nnen, sind entscheidend f√ľr eine gute Kindergeschichte. Akribisch entwickelte Charaktere mit individuellen Pers√∂nlichkeiten, St√§rken, Schw√§chen und Zielen erm√∂glichen es den Kindern, sich in die Geschichte hineinzuversetzen und mit den Charakteren mitzuf√ľhlen.¬†

3. Bildhafte Sprache

Eine gute Kindergeschichte zeichnet sich durch eine bildhafte und ansprechende Sprache aus, welche die Fantasie der Kinder anregt und ihnen hilft, sich die Handlung und die Charaktere lebhaft vorzustellen. Eine klare und anschauliche Beschreibung von Orten, Ereignissen und Emotionen ermöglicht es den Kindern, in die Geschichte einzutauchen.

4. Lehrreiche Botschaften

Kindergeschichten bieten die M√∂glichkeit, wichtige Lektionen und Botschaften zu vermitteln, welche den jungen LeserInnen helfen, moralische Werte und Lebensweisheiten zu verstehen und zu internalisieren. Gut platzierte Botschaften √ľber Themen wie Freundschaft, Mut, Toleranz, Mitgef√ľhl und Selbstwertgef√ľhl tragen dazu bei, dass die Kinder nicht nur unterhalten, sondern auch etwas aus der Geschichte lernen.

5. Interaktivität

Interaktive Elemente wie Dialoge zwischen den Charakteren, Wiederholungen, welche die Kinder zum Mitsprechen anregen, oder Fragen, die zum Nachdenken anregen, machen eine Kindergeschichte noch ansprechender und unterhaltsamer. Interaktive Geschichten erm√∂glichen es den Kindern, aktiv am Leseprozess teilzunehmen und sich st√§rker mit der Handlung zu identifizieren. Auch konkrete Handlungsaufforderungen k√∂nnen eingesetzt werden. So sind Mitmachabenteuer f√ľr Kinder spannend, bei denen sie den Charakter auf seiner Reise unterst√ľtzen und beispielsweise Bewegungen durchf√ľhren. Ein solches Mitmach-Buch gibt es bei Zwergenstark: Oskar und der Apfelbaum von Toni Grimm.

6. Vielfalt und Inklusion

Eine gute Kindergeschichte sollte die Vielfalt und Vielschichtigkeit der Welt widerspiegeln und Kindern die M√∂glichkeit bieten, sich mit Charakteren aus verschiedenen Kulturen, Hintergr√ľnden und Lebensumst√§nden zu identifizieren. Geschichten, die Vielfalt und Inklusion f√∂rdern, helfen den Kindern dabei, Empathie zu entwickeln und die Welt aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Wie kann ich das Interesse an Kindergeschichten wecken?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie das Interesse an Kindergeschichten geweckt und ausgebaut werden kann. Im Folgenden werden 6 Maßnahmen vorgeschlagen, wie die Lesemotivation von Kindern gefördert werden kann.

1. Vorbild sein

Zeige den Kindern, wie viel Freude das Lesen bereiten kann, indem du selbst zum Vorbild wirst. Nimm dir selbst die Zeit zu lesen, sei es B√ľcher, Magazine oder Zeitungen. Indem sie sehen, dass du Lesen als eine bereichernde und unterhaltsame Aktivit√§t betrachtest, werden sie eher dazu motiviert, es auch auszuprobieren und ihre eigenen Lesef√§higkeiten zu entwickeln. Sei offen daf√ľr, √ľber B√ľcher zu sprechen, die du gelesen hast, und teile deine Begeisterung f√ľr Geschichten mit ihnen. Deine positive Einstellung zum Lesen kann einen gro√üen Einfluss darauf haben, wie deine Kinder das Lesen wahrnehmen und wie stark ihr Interesse an Kindergeschichten ist.

2. Interaktives Lesen

Gestalte die Lesezeit zu einem interaktiven Erlebnis, indem du die Kinder w√§hrend des Vorlesens zum Mitmachen ermutigst. Stelle Fragen, lasse sie √ľber die Handlung nachdenken und ermutige sie, eigene Ideen einzubringen. Das macht das Lesen nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Auch Kost√ľme und verschiedene Stimmen k√∂nnen zur Interaktivit√§t der Geschichten beitragen.

3. Auswahl der Geschichten

Suche Geschichten und B√ľcher aus, welche die Kinder interessant finden. Hobbys und Vorlieben sind eine gute M√∂glichkeit, Begeisterung f√ľr Literatur zu entfachen. Bunte Illustrationen, spannende Charaktere und mitrei√üende Handlungen k√∂nnen das Interesse an Kindergeschichten zus√§tzlich wecken.

4. Besuche in der Bibliothek

Regelm√§√üige Besuche in der Bibliothek eignen sich, um neue B√ľcher zu entdecken und das wohlige Gef√ľhl von Bibliotheken und B√ľcherhallen sorgt f√ľr positive Assoziationen mit der Literaturwelt. Die meisten Bibliotheken bieten au√üerdem Lesungen, Workshops und Events an, durch welche Kinder Spa√ü am Lesen entwickeln k√∂nnen.¬†

4. Geschichtenerzählen: Neben dem Vorlesen könnt ihr auch gemeinsam Geschichten erfinden. Lass deine Kinder ihre Fantasie spielen und ermutige sie, eigene Geschichten zu erzählen. Das macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch ihre Kreativität und Vorstellungskraft.

5. Leseecke einrichten

Ein gem√ľtlicher Leseplatz zu Hause, der speziell f√ľr das Lesen von Kindergeschichten gedacht ist, schafft eine zus√§tzliche Motivation. Mit bequemen Kissen, einem B√ľcherregal mit den Lieblingsgeschichten und einer kuschelige Atmosph√§re wird das Lesen zu einem besonderen Erlebnis. Der Leseplatz sollte gemeinsam gestaltet und nach Vorlieben der Kinder eingerichtet werden.

Wie kann ich besser vorlesen?

Vorab ist wichtig zu erw√§hnen, dass du kein Storyteller sein musst, um vorzulesen. Die Hauptsache ist, √ľberhaupt vorzulesen und bestenfalls eine Regelm√§√üigkeit zu entwickeln. Nachfolgend findest du einige Tipps, um deine Vorlesef√§higkeiten zu verbessern und eine Kindergeschichte zum Leben zu erwecken:

Vorbereitung

Nimm dir Zeit, die Geschichte vor dem Vorlesen gr√ľndlich durchzulesen. Achte auf die Dialoge und Wendepunkte in der Handlung. Je besser du die Geschichte kennst, desto fl√ľssiger und √ľberzeugender kannst du sie vorlesen.

Stimme und Tonfall

Variiere deine Stimme und deinen Tonfall, um den verschiedenen Charakteren und Emotionen in der Geschichte Ausdruck zu verleihen. Verwende zum Beispiel eine tiefere Stimme f√ľr gro√üe Charaktere, eine h√∂here Stimme f√ľr kleine Charaktere und verschiedene Akzente oder Dialekte, um die Vielfalt der Charaktere zum Leben zu erwecken. Wenn du dich damit unwohl f√ľhlst, dann reicht es vollkommen aus, eine durchgehende Stimmlage zu nutzen. Kinder freuen sich so oder so, gemeinsame Lesezeit zu verbringen.

Tempo und Pausen

Achte auf die Geschwindigkeit beim Vorlesen und setze gezielt Pausen, um wichtige Punkte zu betonen oder den Kindern Zeit zum Nachdenken zu geben. Langsames Vorlesen kann Spannung aufbauen und den Kindern ermöglichen, die Handlung besser zu verfolgen und zu verstehen. Oftmals wird zu schnell vorgelesen, wodurch man sich schnell mal verhaspelt. Die Geschwindigkeit bewusst zu reduzieren, ist ein großer Hebel, um das Vorleseerlebnis zu optimieren.

Interaktion

Mache das Vorlesen zu einem interaktiven Erlebnis, indem du die Kinder aktiv einbeziehst. Stelle Fragen, fordere sie auf, mitzumachen oder sich vorzustellen, wie die Charaktere f√ľhlen oder handeln w√ľrden. Das f√∂rdert nicht nur das Verst√§ndnis und die Aufmerksamkeit der Zuh√∂rer, sondern macht das Vorlesen auch interaktiv und unterhaltsam. Du kannst auch die Namen der Charaktere durch die Namen der Kinder ersetzen. So kann die Aufmerksamkeit erh√∂ht werden und die Kinder k√∂nnen sich besser in die Geschichte einf√ľhlen.¬†

Gestik und Mimik

Verwende Gestik und Mimik, um die Handlung zu unterst√ľtzen und den Charakteren Leben einzuhauchen. Nutze deine H√§nde, um bestimmte Handlungen oder Emotionen zu verdeutlichen, und achte auf deine Gesichtsausdr√ľcke, um die Stimmung der Geschichte zu vermitteln. M√∂glich ist auch, Kost√ľme oder Requisiten einzusetzen. Eine Piratengeschichte im Piratenkost√ľm macht doch schon viel mehr Spa√ü! Auch hier gilt: Mache das, womit du dich wohl f√ľhlst. Wenn du nicht gerne schauspielerst, ist das vollkommen in Ordnung – Hauptsache es wird vorgelesen.

Regelmäßiges Vorlesen

√úbung macht den Meister – Mit der Zeit wird sich deine Lesetechnik automatisch verbessern. Achte auf Aussprache, Betonung und Artikulation. Versuche, flie√üend und deutlich zu sprechen. Du kannst auch H√∂rb√ľcher oder Podcasts anh√∂ren, um verschiedene Vorlesestile und -techniken kennenzulernen und zu √ľben. H√∂re dir zum Beispiel mal die H√∂rgeschichten bei Zwergenstark an. Diese werden von der H√∂rbuchsprecherin Anna Drost gelesen.

Beliebte Kindergeschichten

Bei Zwergenstark gibt es mittlerweile eine gro√üe Sammlung an Geschichten, die von mehr als 50 AutorInnen kostenlos zur Verf√ľgung gestellt werden. Unter den mehr als 150 Kindergeschichten, gibt es besonders beliebte Kurzgeschichten, Gute-Nacht-Geschichten und Fantasiereisen. Im Folgenden findest du eine Liste der beliebtesten Geschichten aus der Geschichtenwelt bei Zwergenstark:

Beliebte Kurzgeschichten

Beliebte Gute-Nacht-Geschichten

Beliebte Gute-Nacht-Geschichten

Selbstverst√§ndlich gibt es nicht nur bei Zwergenstark gute Geschichten. Im Netz findest du verschiedene Initiativen und Anbieter von Kindergeschichten, die liebevolle Geschichten zur Verf√ľgung stellen. Beispielsweise gibt es ein sch√∂nes Angebot der Stifung Lesen, namens Einfach vorlesen!

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